Konsekutivdolmetschen

Das Konsekutivdolmetschen ist die älteste Art der Übertragung gesprochener Worte. Hier erfolgt ein zeitversetztes Dolmetschen – zum Beispiel eines Rednervortrags – in die Zielsprache.

Ein Beispiel: Auf einer internationalen Konferenz hält ein Teilnehmer eine Rede auf Portugiesisch. Zwischendurch macht er kurze Pausen. Diese Pausen nutzt der Dolmetscher, um den soeben beendeten Abschnitt in der gewünschten Sprache – zum Beispiel Englisch oder Deutsch – wiederzugeben. In der Regel macht sich der Dolmetscher beim Konsekutivdolmetschen kurze Notizen. Diese Notizen gewährleisten eine deckungsgleiche Übertragung des Rednervortrags. Gerade dann, wenn der Vortrag komplex ist oder beispielsweise viele Zahlen genannt werden, ist die Anfertigung von Notizen unentbehrlich.

Konsekutivdolmetschen hat natürlich einen wesentlichen Nachteil: Die Vortragszeit verlängert sich dadurch erheblich. Um die Zuhörer zu entlasten, liegt die Kunst des Konsekutivdolmetschens darin, wesentliche Fakten gut strukturiert, aber zusammengefasst darzustellen. Der Vortrag des Redners wird in der Zielsprache auf den Punkt gebracht, ohne dass wesentliche Teile der Rede unter den Tisch fallen.

Das bilaterale Konsekutivdolmetschen wird bei der Kommunikation zweier Gesprächspartner eingesetzt. Das Dolmetschen erfolgt hier immer in zwei Richtungen. Besonders bei Interviews oder Verhandlungen unter vier Augen (plus die zwei Augen des Dolmetschers) wird das bilaterale Konsekutivdolmetschen eingesetzt.

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